Wir sehen die Aufträge des Kleinen Parteitages und des Parteirates als grundverschieden und gleichermaßen wichtig an. Der Parteirat erfüllt eine beratende Funktion. Der KPT hingegen bearbeitet Anträge und fasst Beschlüsse im Sinne vorheriger LPT Beschlüsse. Der Parteirat besteht aus vom LPT persönlich gewählten Mitgliedern, während sich der KPT durch die Entsendung aus den Kreisverbänden legitimiert. Wir sprechen uns daher für die Beibehaltung beider Gremien in veränderter Form aus.
§ 8 – Kleiner Parteitag - entspricht in unserem Antrag der gegenwärtigen Satzung abgesehen von Absätzen (4) und (5), die wir aus Globalalternative S 4 - G übernommen haben: Der KPT soll auch durch den LaVo einberufen werden können und zwar in jedem Quartal, in dem kein LPT stattfindet. Auch auf diesem Landesparteitag gibt es eine Menge Anträge, die auf Basis der bestehenden Beschlusslage auf Kleinen Parteitagen verhandelt werden könnten. Dies zu tun, halten wir für eine bessere Lösung, als niedrig-gerankte Anträge von der Debatte auszuschließen. Überhaupt glauben wir nicht, dass die Abschaffung eines beschlussfassenden, basislegitimierten Gremiums Teil der Antwort auf die stetig wachsende Antragslage sein kann. Darüber hinaus ist die Abschaffung des KPT nicht mit der gegenwärtigen Beitrags- und Kassenordnung § 3 Abs. 1 zu vereinbaren.
§ 9 – Parteirat - entspricht in unserem Antrag dem Antrag S4 inklusive Übernahme von S 4.1 und S 4.3. Da der Parteirat den LaVo berät, ist darauf zu achten, dass unter den Mitgliedern des Parteirates Vertreter aller Kreisverbände sind.
Kommentare